Dies ist nicht das weltallerschönste Foto, doch der Dip war so lecker, dass ich ihn gern hier verewigen möchte. Wie bei so manchen von euch, gab es auch bei uns an Silvester Raclette. Mit vielen Gemüsen, Kräuterbaguette, Tzatziki und verschiedenen Dips – denn was bitteschön ist ein Raclette ohne Dips und Soßen? Ich neige ja immer zum Selbermachen und so ist auch dieser Curry-Dip aus meiner Probierfreude heraus entstanden.
Die Basis für diesen Dip bildet eine selbstgemachte Mayonnaise, die sehr simpel in der Zubereitung ist. Die Arbeit übernimmt der Pürierstab und das Mixen & Warten, bis das Öl untergerührt ist, hat für mich fast meditative Züge.
Wer auf der Suche nach einem Rezept für Mayonnaise ist, lässt einfach die letzten vier Zutaten der Liste weg. Bei mir wird die Mayonnaise nicht ganz so fest wie gekaufte, kommt dem aber schon recht nahe. Ich möchte es nicht beschreien (oh, Aberglaube!), doch bisher hat die Zubereitung noch immer fein geklappt und die Mayonnaise hat eine tolle, nicht zu flüssige Konsistenz.
Diesen Dip wird es spätestens bei wärmeren Temperaturen wieder geben, auf einer sommerlichen Grilltafel stelle ich ihn mir gar wunderbar vor. Da ich ein unglaublicher Curry-Fan bin, ist dieser Dip nämlich genau MEIN Ding :-).

Für 6 Personen braucht man:
150 ml zimmerwarme Sojamilch (ungesüßt)
1 1/2 EL hellen Essig
1 TL Senf
175 ml Rapsöl (ebenfalls Zimmertemperatur)
1 gestrichener TL Salz
etwas Pfeffer
2 EL Sojagurt
2 TL Aprikosenmarmelade
2 TL Currypulver (mild oder scharf, je nach Vorliebe)
1 TL Kurkuma

So geht es:
Zuerst wird aus der Sojamilch, dem Essig, dem Senf und dem Rapsöl eine Mayonnaise hergestellt.
Dazu die zimmerwarme Sojamilch in einen hohen Mixbecher geben. Den Essig und den Senf hinzugeben. Den Pürierstab in den Becher stellen und unter permanentem Mixen das Öl in einem dünnen Strahl dazu laufen lassen. Dabei ruhig Zeit lassen und immer nur geringe Mengen Öl hinzugießen. Den Pürierstab so lange laufen lassen, bis das Öl vollständig untergerührt ist, dies kann eine kleine Weile dauern. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Um aus der Mayonnaise nun den Curry-Dip herzustellen, alle weiteren Zutaten unterrühren. Den Dip bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen.

Enjoy ❤! Eure

4 thoughts on “Curry-Dip (mit selbstgemachter Mayonnaise)

  1. Huhu Tofumädchen, ich bin auch ein großer Curry-Fan – daher musste es zwangsläufig so kommen, dass dieses Gewürz bei mir auch mal in einen Dip wandert. Viel Spaß und gutes Gelingen, wenn du den Dip mal zubereitest :-).

  2. Huhu Mandy,
    ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren :-)! Es macht ja irgendwie auch total Spaß, Neues zu testen und ich finde es cool, dass du immer mehr Veganes ausprobierst. Ich hoffe, du findest tolle neue Gerichte, die dir (sowie Freunden und Familie) schmecken! Würde mich freuen, wenn du diesen Dipp magst, meine Familie war sehr happy damit ;-).
    Liebe Grüße
    Kirschbiene

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