Schokocreme-Torte

by kirschbiene-

For real chocolate lovers only!
Diese kleine Torte ist wunderbar schokoladig und steht ihren großen Tortenschwestern in Sachen Kaloriengehalt sicherlich in nichts nach. Doch darüber sehe ich bisweilen großzügig hinweg. Ein Wochenende mit einem Stück Kuchen oder Torte, dazu eine Tasse Tee, hat etwas unglaublich Entspannendes und versetzt mich zurück in die Kindheit, wenn aus der Küche ein wunderbarer Kuchenduft durchs Haus zog.
Für diese Torte habe ich eine Springform von 16 cm Durchmesser genommen, sie ist also wirklich nur ein „Törtchen“ ;-).

Für den Rührteig braucht man:
120 g Margarine (am besten geeignet für Backwerke aller Art ist für mich die „Alsan Bio“)
100 g Zucker
1 Prise Salz
175 g Weizenmehl
50 g gemahlene Mandeln
1 1/2 TL Backpulver
3 EL Backkakao
2 EL Mandellikör (Wer keinen Alkohol verwenden mag, erhöht einfach die Menge an Sojamilch entsprechend. Außerdem sollten dann 2 TL Backpulver verwendet werden, da Alkohol im Kuchenteig die Funktion eines zusätzlichen Treibmittels hat.)
5-6 EL Sojamilch

Die zimmerwarme Margarine geschmeidig rühren. Dann den Zucker hinzugeben und die Masse 3-4 Minuten schlagen. Nun die gemahlenen Mandeln unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz sowie dem Backkakao vermengen und unter die übrige Masse rühren. Den Mandellikör und die Sojamilch zufügen und alles gut verrühren. Der Teig sollte eine recht feste, schwer reißende Konsistenz haben.

Den Backofen auf 170° C vorheizen. Den Boden einer Springform (16 cm Durchmesser) mit Backpapier belegen. Den Teig einfüllen und glatt streichen, dann ca. 35-40 Minuten backen. Den fertig gebackenen Kuchen aus dem Ofen holen und noch 5 Minuten in der Form ruhen lassen, anschließend aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Für die Schokocreme braucht man:
1 Päckchen Schokopuddingpulver
4 EL Zucker
500 ml Sojamilch (ob die gesüßte oder ungesüßte Variante gewählt wird, hängt vom persönlichen Geschmack ab, beides ist möglich)
100 g Zartbitterschokolade
100 g Margarine
50 g Puderzucker
1 EL Himbeergelee (oder jedes andere rote Gelee)

Während der Kuchenteig im Ofen ist, bereitet man zunächst den Pudding zu. Dazu verrührt man das Puddingpulver mit 4 EL Zucker und ungefähr 6 EL von der Sojamilch. 50 g von der Zartbitterschokolade grob raspeln. Die restliche Sojamilch zum Kochen bringen und die Schokoladenraspel hinzugeben. Sobald die Sojamilch kocht, das angerührte Puddingpulver einrühren, den Pudding 1 Minute kochen und dann vom Herd nehmen. Den Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Sobald der Pudding abgekühlt ist, schlägt man die Margarine mit dem Puderzucker geschmeidig. Es ist wichtig, dass Pudding und Margarine dieselbe Temperatur – also Zimmertemperatur haben – damit die Creme nicht gerinnt. Den Pudding esslöffelweise unter die Margarine rühren.
Nun den Kuchen einmal waagerecht durchschneiden, 2/3 der Creme auf den unteren Boden streichen und den Deckel auflegen. Den oberen Boden mit 1 EL erwärmtem Gelee bestreichen und die Torte dann mit der übrigen Schokocreme bestreichen (vermutlich wird von der Creme etwas übrig bleiben, da sie recht großzügig bemessen ist).
Die restlichen 50 g Zartbitterschokolade reiben und die Torte damit bestreuen. Bis zum Verzehren in den Kühlschrank stellen und vor dem Anschneiden mit etwas Puderzucker bestreuen.

Enjoy ❤! Eure

kirschbiene

14 Comments

  1. ANGEL for ANIMALS

    Wow, sieht das lecker aus 🙂 Da bekommt man gleich Hunger…
    Hast übrigens einen schönen Blog!!

    14 . Feb . 2011
  2. Mneme

    Wow, ich bin kurz davor in meinen Bildschirm zu beißen!
    Wunderbarer Blog! 🙂

    14 . Feb . 2011
  3. Kirschbiene

    Hallo ihr beiden,

    das freut mich, dass mein Blog euch gefällt :-). Er steckt zwar noch in den "Babyschuhen", aber so haben wir alle ja mal angefangen ;-).
    Das Schokotörtchen ist übrigens Kirschbienemanns Lieblingstorte (bis zur nächsten Torte) und auch ich war ziemlich hin und weg, naja, bin ja auch ein kleiner Schokoholic…

    16 . Feb . 2011
  4. Anonym

    Ich bin gerade diese torte am machen.
    es sieht sehr lecker aus, aber ich muss Ihnen sagen, dass sie es nicht so gut beschrieben haben! Ich habe 2 mal was falsch gemacht & musste die zutaten wegwerfen. Sehr schade!!
    ..

    03 . Mrz . 2013
  5. Kirschbiene

    Schade, dass es mit dem Nachbacken nicht geklappt hat. Ich habe mir das Rezept jetzt wieder und wieder durchgelesen, aber mir fällt nicht ins Auge, an welcher Stelle es haken sollte und etwas ungenau ist? Kurze Info dazu wäre nett.

    03 . Mrz . 2013
  6. Anonym

    Halli Hallo 🙂
    Ich bin zwar kein Veganer, aber werde die Torte für meine Schwester auf ihren 18. Geburtstag machen.. 🙂
    jetzt wollte ich fragen, ob man auch einfach ganz normale Milch nehmen kann?
    Echt richtig toller Blog!

    Viele liebe Grüße

    26 . Mrz . 2013
  7. Kirschbiene

    Liebe(r) "Anonym" – großes Sorry für meine späte Antwort, ich habe auf meinem Blog länger nichts geschrieben und deinen Kommentar daher übersehen. Dennoch möchte ich antworten (auch, falls jemand anders sich dieselbe Frage stellt wie du): Man kann für die Torte jede beliebige Milch nehmen, es muss nicht zwingend Sojamilch sein. Ich hoffe jedenfalls, die Torte ist gelungen ;-)!

    30 . Jun . 2013
  8. Anonym

    halo! ich werde die Torte zum Geburtstag für meine Schwestern machen und ich wollte dich fragen auf was man besonders bei der creme achten soll damit sie gut wird und nicht zum wegschmeisen.
    hab nämlich schon einmal so eine creme gemacht und musste sie dann weghauen weil sie zu flüssig wurde ������

    23 . Jul . 2014
  9. Kirschbiene

    Hallo, das Wichtigste bei der Zubereitung der "Buttercreme" ist, dass die Zutaten dieselbe Temperatur haben. Die Margarine sollte also rechtzeitig aus dem Kühlschrank geholt werden, damit sie Zimmertemperatur bekommt. Und auch der Pudding sollte auf Zimmertemparatur abgekühlt sein – ansonsten kann es passieren, dass die Creme "grisselig" wird, also helle Flöckchen zu sehen sind. Das ist dann optisch nicht sooo der Knaller, tut dem Geschmack aber keinen Abbruch! Flüssig wird die Creme bei den angegebenen Zutaten nicht, es ist eben eine fettig-cremige "Buttercreme" ;-). Nach dem Zubereiten der Creme kann es hilfreich sein, diese vor dem Bestreichen des Kuchens in den Kühlschrank zu stellen, dort wird sie dann noch fester, falls das gewünscht ist. Viel Spaß und Erfolg beim Backen – wenn du noch Fragen hast, melde dich gern :-).

    23 . Jul . 2014
  10. Anonym

    danke <3

    25 . Jul . 2014
  11. Anonym

    Hallo Kirschbiene!
    ich finde das Rezept wirklich gut und habe es auch schon mal probiert, aber ich wollte dich frage ob es das Rezept n26cm durchmesser grosse Form gibt?

    25 . Jul . 2014
  12. Kirschbiene

    Das freut mich, dass dir das Rezept gefällt :-). Was deine Frage angeht: Das Rezept gibt es leider bisher nur für die kleine Springform. Um eine Form von 26 cm Durchmesser zu füllen, sollten die Mengenangaben sicherlich gut und gern verdoppelt werden. Da ich das aber bei diesem Rezept noch nicht ausprobiert habe, ist diese Antwort ohne Gewähr ;-). Falls du es aber ausprobieren solltest, würde ich mich sehr über ein Feedback freuen :-).

    27 . Jul . 2014
  13. Anonym

    Ich mache das rezept jetzt mit einer Freundin, und sie hat gemeint das das doch komisch ist das in dem Teig keine Eier drinnen sind, weil in einem Rührteig doch normalerweise eier drinnen sind?

    02 . Aug . 2014
  14. Kirschbiene

    Hallo, in einem klassischen Rührteig sind meistens Eier enthalten, das stimmt. Das ist das schöne an veganen Rezepten wie diesem: Man merkt, dass Eier nicht zwingend nötig sind. Der Kuchenteig bindet auch ohne Ei(er) wirklich wunderbar :-).
    Liebe Grüße
    Kirschbiene

    03 . Aug . 2014

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